The Birth Of A Nation
USA 1915, ca. 190 Min., Digital HD, Stumm mit englischen Zwischentiteln, Schwarzweiss
REGIE: D. W. Griffith
DREHBUCH: Thomas F. Dixon Jr., D. W. Griffith, Frank E. Woods
MIT: Lillian Gish, Mae Marsh, Henry B. Walthall, Miriam Cooper, Mary Alden, Ralph Lewis, George Siegmann, Walter Long, Robert Harron, Donald Crisp, Raoul Walsh, Joseph Henabery
Das Schicksal zweier Familien im amerikanischen Bürgerkrieg 1860 bildet den roten Faden in D. W. Griffith’ epochalem Werk.
Niemals zuvor war ein Film von so gewaltigen Ausmassen gedreht worden. Jeder Aspekt der Filmarbeit (...) wurde von Griffith persönlich geleitet und überwacht. Während der Dreharbeiten wurde kein Drehbuch benutzt, vielmehr hatte Griffith das ganze Konzept im Kopf und arbeitete mehr oder weniger improvisierend, ohne je die Kontrolle zu verlieren. (...) Griffith übernimmt den reaktionären Standpunkt der weissen Südstaatler, der schon in der Romanvorlage manifest war. (...) Berühmt wurde der Film für seine komplexe Struktur, die dynamische Montage und die dramatische Einbeziehung der ganzen Bildfläche.
(Buchers Enzyklopädie des Films)
Das epische Kostümdrama übertraf alle Spielfilme an Länge und Aufwand und behandelte ein wirklich amerikanisches Thema: Bürgerkrieg und ‹Reconstruction›. Dieser Film war es, der den Langspielfilm von der Ausnahme zur Regel machte.
(Roberta Pearson: Geschichte des intern. Films, Stuttgart 1998)